Unser Trainer:innen - Team
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Linda Kanzler Trainingsleitung
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Inge Weber - LPF Trainerin
Liebe Eltern!
Da ich selbst Mutter von zwei Kindern bin, weiß ich genau, wie wichtig so eine gemeinsame Woche für ihr Kind ist. Die Erfahrungen, die ihr Kind im geschützten Bereich dort machen kann, sind für die weitere persönliche Entwicklung von großer Bedeutung. Tägliche Trainingseinheiten auf ihr Kind zugeschnitten, gemeinsame Essenszeiten, Freizeitangebot mit anderen Kindern und der persönliche Austausch, um nur einige wichtige Punkte zu erwähnen.
Was hat dich ursprünglich dazu gebracht, mit blinden und sehbehinderten Kindern zu arbeiten – und was begeistert dich heute noch daran?
Bei uns im Bezirk wurde die Ausbildung zum Blindenlehrer angeboten, mit der Bitte, sich darüber zu informieren. Damals war ich im 5. Dienstjahr, hatte bereits etwas Erfahrung im Sonderpädagogikbereich. Es horchte sich für mich sehr interessant an. Vor allem wusste ich damals auch schon, dass ich bei Kindern mit Mehrfachbeeinträchtigung an meine Grenzen stoße. Heute bin ich so froh darüber, dass ich damals die Ausbildung gemacht habe. Meine, mir anvertrauten Schüler und Schülerinnen fordern mich täglich, begeistern mich, überraschen mich mit ihrer Neugier und mit ihrem fröhlichen Dasein.
Gibt es einen Moment aus deiner Arbeit, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist (lustig, rührend oder überraschend)?
Einen besonderen Moment durfte ich bei meiner ersten blinden Schülerin in der 1. Klasse VS erleben. Es war ein türkisches Mädchen. Die Buchstabenerarbeitung war anfangs schwierig, bis ihr endlich der „Knopf“ aufging. Ab diesem Zeitpunkt war das Lesen ihre Lieblingsbeschäftigung!
Welche “Superkraft” brauchst du in deinem Job – und welche hast du vielleicht sogar entwickelt?
Flexibilität in jeder Hinsicht (Materialanschaffung und deren Adaptierung für jedes einzelne Kind) ist mein täglicher Begleiter. Zum Glück hatte ich diese „Superkraft“ schon von Anfang an. Auch die Zusammenarbeit mit den zuständigen Lehrern Vorort steht bei mir an oberster Stelle.
Was macht die Mobilitätswoche für dich jedes Jahr zu etwas Besonderem?
Die Bereitschaft sich nach einem stressigen und anstrengenden Schulschluss nochmals für eine Woche aufzuraffen und seine Bereitschaft zur Mithilfe anzubieten, ist die Liebe und Begeisterung zur Arbeit mit den betroffenen Kindern. Es ist mir wichtig, dass die Kinder die Möglichkeit haben, so bald wie möglich ihre Lerneinheiten in Mobilität und Lebenspraktische Fertigkeiten zu bekommen. Für mich ist er Austausch mit den KollegInnen eine persönliche Bereicherung.
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Johanna Drumbl O&M / LPF Trainerin
Was hat dich ursprünglich dazu gebracht, mit blinden und sehbehinderten Kindern zu arbeiten – und was begeistert dich heute noch daran?
Eine gute Freundin hat mich gefragt, ob mich dieses Thema interessieren würde. In Kärnten würden Blindenlehrer gesucht. Da dachte ich: „Klingt interessant – probiere ich aus!“ Und so habe ich diese Ausbildung gemacht. Dann habe ich Wolfi Widmann kennen gelernt, der damals als Mobilitätstrainer arbeitete und mich hat diese Arbeit voll fasziniert und dann habe ich mich auch noch für LPF und O&M entschieden. Mich begeistert einfach die Arbeit an sich – ich kann das nicht erklären. Mich fasziniert daran immer noch, wie unterschiedlich Menschen an die Sache herangehen und was mich immer fasziniert hat und immer noch tut – wenn kleine Kinder Brailleschrift lesen. Es sieht so interessant aus, nicht auf ein Blatt zu schauen und zu lesen!
Gibt es einen Moment aus deiner Arbeit, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist (lustig, rührend oder überraschend)?
Da gibt es wirklich viele – ich kann keinen einzelnen ganz besonderen Moment nennen.
Welche “Superkraft” brauchst du in deinem Job – und welche hast du vielleicht sogar entwickelt?
Eine „Superkraft“, die wir sicher alle brauchen, ist eine gewisse Diplomatie oder einfach eine dicke Haut, um die Kinder einigermaßen unbeschadet durch unseren interessanten Systemozean zu manövrieren. Entwickelt habe ich, denke ich, ein größeres Maß an Geduld, das bei mir nicht von Natur aus vorhanden war.
Was macht die Mobilitätswoche für dich jedes Jahr zu etwas Besonderem?Wenn du den Eltern in einem Satz sagen müsstest, warum ihr Kind bei uns gut aufgehoben ist – was würdest du sagen?
Mir gefällt die Mobilitätswoche deshalb so gut, weil sich Betroffene da treffen und austauschen können und weil wir mit den Kindern da genau diese Dinge machen können, die fürs Leben enorm wichtig sind und die im Schulalltag immer zu kurz kommen. Außerdem genieße ich auch immer diese sympathische Gemeinschaft in Weiz.
Ihr Kind ist hier gut aufgehoben, weil wir eine Gemeinschaft sind, in der alle dasselbse Anliegen haben und wir gemeinsam daran arbeiten, Ziele zu erreichen.
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Franz Nagl - O&M Trainer
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Iris Mikula-Bogensberger LPF Trainerin
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Bettina Hornung LPF Trainerin